Henning Vieker will das Ehrenamt unterstützen

Online-Konferenz: CDU-Bürgermeisterkandidat sprach mit Vereinsvertretern

28.07.2020

Von Fußball über Boxen bis hin zum Schwimmen: Der Espelkamper CDU-Bürgermeisterkandidat Dr. Henning Vieker hat sich mit Vertretern von Sportvereinen aus der Stadt in einer Online-Konferenz ausgetauscht, um über ihre Anregungen und Wünsche zu sprechen

„Sport hält gesund, macht Spaß und verbindet die Menschen“, formulierte der Christdemokrat die Motivation zum Austausch. Er sieht starke Sportvereine als wesentlichen Schlüssel für eine starke Stadt. „Rund 10.000 Menschen sind bei uns in Espelkamp Mitglied eines Sportvereins. Darauf können wir stolz sein.“

Mehre Teilnehmer des Gesprächs äußerten den Wunsch nach einer Modernisierung der Sportstätten, sowohl von Hallen als auch von Rasenplätzen („Wir haben da einen Modernisierungsstau“). Als konkretes Beispiel wurden etwa zeitgemäße Beregnungsanlagen oder Roboter zum Rasenmähen genannt. „Im Sommer hat man Aufwand ohne Ende“, sagte ein Vertreter in Richtung von Henning Vieker. Der Bürgermeisterkandidat kann sich beides sehr gut für Espelkamp vorstellen. „Dafür sprechen viele rationale Argumente“, unterstrich er. Auch der Vorsitzende des Sportausschusses, August-Wilhelm Schmale, sieht das so. „Da ist ein riesiges Einsparpotential“, sagte Schmale, da etwa eine händische Bewässerung am Tag auch meist weniger bringe als eine automatische Beregnung in der Nacht.

Inwiefern solche Projekte in Zeiten von sinkenden Steuereinnahmen durch Corona überhaupt noch möglich seien, wollte ein Teilnehmer wissen. „Es geht hier auch um die weichen Standortfaktoren einer Stadt“, antwortetet Henning Vieker deutlich. „Sport kostet die Stadt Geld, aber wir werden den Haushalt nicht retten, indem wir alles kaputt sparen und solche wichtigen Projekte liegen lassen.“

Ein anderes Thema war die Bürokratie, wie sie etwa durch die Datenschutzgrundverordnung auch ganz stark die Vereine treffe. „Der Spaß an der Vorstandsarbeit geht da verloren“, sagte ein Vorsitzender. Henning Vieker setzt hier unter anderem auf einen speziellen Ehrenamtsbeauftragten in der Verwaltung, der bei Fragen unterstützen soll. Außerdem kann er sich regelmäßige Gesprächsformate zwischen Verwaltung, Stadtsportbund und den Vereinen vorstellen. „Die Vereine besser miteinander zu vernetzen, in unsere Sportstätten zu investieren und bei Problemen als Verwaltung noch stärker unterstützen - das nehme ich einmal mehr als drei wesentliche Punkte für die Zukunft aus diesem Gespräch mit“, zog Henning Vieker sein persönliches Fazit.