72.255 Euro fließen nach Espelkamp

Mittel dienen der Innenstadt-Stärkung

20.01.2022, 13:42 Uhr | Bianca Winkelmann
Bürgermeister Dr. Henning Vieker und Bianca Winkelmann MdL
Bürgermeister Dr. Henning Vieker und Bianca Winkelmann MdL

Das neue Jahr beginnt mit guten Nachrichten: Die NRW-Koalition aus CDU und FDP steckt noch einmal knapp 25 Millionen Euro in die Innenstädte und Zentren von Nordrhein-Westfalen. Das Land unterstützt mit dem Geld Kommunen dabei, Leerstände zu füllen, gezielter zu verhandeln oder neue Innenstadt-Allianzen zu schmieden.

Auch Espelkamp profitiert zur Freude der heimischen Landtagsabgeordneten Bianca Winkelmann von dem Programm. 72.255 gehen an die Stadt, um die Innenstadt aufzuwerten. Die Projektumsetzung kann sofort starten.

Bianca Winkelmann sagt: „Unsere Innenstädte sind Wirtschafts-, Wohn- und Lebensraum und sollen es bleiben. Die Breslauer Straße als große Einkaufsstraße ist nicht nur Aushängeschild Espelkamps, sondern auch ein Ort der Begegnung für die Menschen. Wir müssen die Zentren lebendig halten, denn von einer starken Innenstadt profitieren alle. Die bereits dritte Programmphase seit 2020 zeigt zudem den Bedarf vor Ort. Mit dem Sofortprogramm werden nunmehr insgesamt über 200 Kommunen mit rund 95 Millionen Euro Landesförderung unterstützt.“

Espelkamps Bürgermeister Dr. Henning Vieker freut sich gleichermaßen über die Mittel aus Düsseldorf: „Schon zum zweiten Mal profitieren wir aus dem Innenstadt-Topf der Landesregierung. Mit dem Programm ist die NRW-Koalition den Kommunen eine Stütze in der Pandemie und greift ihnen vor Ort unter die Arme“, so der Verwaltungschef. Die Mittel sollen unter anderem dafür genutzt werden, leerstehende Ladenlokale anzumieten.

Hintergrund: In diesem dritten Aufruf wurden die bekannten und bewährten Förderbausteine des im Sommer 2020 initiierten Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen fortgeführt: Die Anmietung von Ladenlokalen, der Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien sowie Expertisen, Beratungen und Moderationsprozesse im Zusammenhang mit der Reaktivierung von Einzelhandelsgroßimmobilien oder der Aufbau eines Zentrenmanagements. Darüber hinaus wurden die Fördertatbestände erweitert. Neu ist beispielsweise die Förderung von Umbaupauschalen bei der Anmietung von Ladenlokalen oder die Schaffung von mehr Innenstadtqualität durch das Aufstellen von Stadtbäumen. Anfang 2022 wird es noch einmal die Möglichkeit geben, weitere Anträge zur Qualität der Innenstädte, insbesondere zur Begrünung, zu stellen.